Verlegemuster

Ein Verlegemuster wird überwiegend nach gestalterischen Gesichtspunkten gewählt. Das Verlegemuster und die Verlegerichtung beeinflussen die Wirkung des Raumes. Ein quer verlaufendes Verlegemuster verkürzt und verbreitert einen langen Raum optisch. Ein Längsverlauf betont die vorhandenen Proportionen.

Die Größe der Parkettstäbe (Parkettart) beziehungsweise die Breite der Dielen haben ebenso Einfluss auf die Wirkung der Raumgröße. Kleinere Abmessungen vergrößern den Raum optisch, wohingegen große Abmessungen beziehungsweise breite Dielen den Raum optisch kleiner erscheinen lassen.

Unregelmäßiger (wilder) Verband

Diese Verlegeart ermöglicht geringste Schnittverluste. Es wird »endlos« verlegt, das heißt, das Reststück einer verlegten Reihe ist das Anfangsstück für die nächste oder übernächste Reihe.

Dielen, fallende Längen

Das Schnittholz aus den Sägewerken hat, wie das im Wald geschlagene Holz, unterschiedliche Längen und kann infolge von Wuchsfehlern, Rissen oder Ästen nicht immer in seiner ganzen Länge zu Dielen verarbeitet werden. Die Verarbeitung der ganzen anfallenden Längen bedingt weniger Verschnitt als die Herstellung von Fix-Längen. Diese Dielen ermöglichen eine optimale Holzausnutzung. In der Regel sind diese Dielen zwischen 1,20 und 3 m lang. Sie können dank umlaufender Nut und Feder »endlos« verlegt werden, das heißt, das Reststück einer verlegten Reihe ist das Anfangsstück für die nächste Reihe.

Beispiel einer Schiffsboden-Verlegung
Schiffsboden
Beispiel einer Verlegung im unregelmäßigen Verband
Unregelmäßiger Verband
Beispiel einer Fischgrät-Verlegung
Fischgrät
Beispiel einer Flechtmuster-Verlegung
Flechtmuster
Beispiel einer Würfel-Verlegung
Würfel
Beispiel einer Verlegung im Leitermuster
Leitermuster
Beispiel einer Verlegung im
Englischer Verband
Beispiel einer Dielenboden-Verlegung
Dielenboden
Beispiel mit Dielen, fallende Längen
Dielen, fallende Längen

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